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Universia 2018 Salamanca: 80 % sehen Online-Schulungen als Bildungsfaktor

Pressemitteilung   •   Mai 04, 2018 13:56 CEST

Universia 2018 Salamanca: 80 % sehen Online-Schulungen als Bildungsfaktor

  • Weltweite Umfrage zur Universität der Zukunft unter 9 000 Mitgliedern der Universitätsgemeinschaft
  • Die Umfrageergebnisse sind unter anderem Diskussionsinhalt bei der IV. Internationalen Rektoren-Konferenz Universia in Salamanca (21. und 22. Mai 2018)

Mönchengladbach/Madrid, 4. Mai 2018. Banco Santander hat zur Vorbereitung auf die IV. Internationale Rektoren-Konferenz am 21. und 22. Mai 2018 in Salamanca eine Umfrage innerhalb der Universitätsgemeinschaft zur Hochschule von morgen durchgeführt. Eines von vielen Ergebnissen: Nicht die Digitalisierung der Lehrmethoden ist vorrangiges Ziel, sondern die Universitäten setzen beispielsweise bei der Beschäftigung, der Aktualisierung und Ausbildung des Lehrpersonals sowie der Förderung des Unternehmertums Schwerpunkte. Immerhin 83 % sehen dennoch Online-Trainings als Ergänzung zum Präsenzunterricht als hilfreich an. Die Nutzung digitaler Kanäle für Schulungen betrachten darüber hinaus 80 % der befragten Universitätsstudenten und Lehrkräfte als einen guten Weg, um den Zugang unterprivilegierter sozialer Gruppen zu Bildung zu erleichtern– eine Maßnahme, die zur sozialen Integration und Chancengleichheit beitragen würde.

Dies sind nur einige der Ergebnisse einer Umfrage der auf Marktforschung spezialisierten Agentur IPSOS, um mehr über die Meinung der Hochschulgemeinschaft zur Digitalisierung, Forschung und zum gesellschaftlichen Beitrag der Universitäten der Zukunft zu erfahren. Mehr als 9 000 Studenten aus 19 Ländern nahmen daran teil.

Onlinekurse im Vergleich zu Präsenzkursen

Heutzutage werden Onlinekurse immer noch verstärkt als eine Ergänzung zu einer Vorlesung angesehen, anstatt einer vollumfänglichen Alternative. Dies liegt daran, dass mehr als 50 % der Befragten in ihrem Online-Campus, den verfügbaren Medien und Geräten, der Qualität der Internetverbindung, der Nutzung digitaler Ressourcen und der digitalen Ausbildung von Lehrern noch viel Raum für Verbesserungen sehen. 66 % der Befragten in den 19 Ländern glauben jedoch, dass die Zukunft der universitären Ausbildung auf gemischten Studienplänen basieren wird.

Diskussionsinhalte für Universia 2018

Die IV. Internationale Rektoren-Konferenz wird unter dem Motto „Universität, Gesellschaft und Zukunft" an der Universität von Salamanca abgehalten, die in diesem Jahr auch ihren 800. Geburtstag feiert. Die Vorsitzende von Universia und Group Executive Chairman von Banco Santander Ana Botín ist Gastgeberin des Forums für Akademiker und andere hochrangige Persönlichkeiten, die über die drei Eckpfeiler der Universität von morgen diskutieren: „Lehren und Lernen in einer digitalen Welt“, „Forschung an der Universität: Ein Paradigma, das überprüft werden muss?“ und „Beitrag von Universitäten zur territorialen und sozialen Entwicklung“.

In Salamanca werden mehr als 600 Rektoren und akademische Vertreter aus 26 Ländern an Diskussionen zu diesen drei Schlüsselthemen teilnehmen, auch unter Berücksichtigung der Ergebnisse der IPSOS-Umfrage. Einer der deutschen Teilnehmer ist Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt. Er war auch schon vor vier Jahren in Río de Janeiro bei Universia 2014 dabei und freut sich auf die Konferenz: „Salamanca wird substanziell zu einer Stärkung des weltweiten Universitätsnetzes beitragen, was nicht nur die Wissenschaft stärken wird. In weltpolitisch unruhigen Zeiten stellt Universia 2018 auch ein Friedensprojekt dar.“

Diese globale Debatte kann helfen, die Universität von morgen aufzubauen

Die IV. Internationale Rektoren-Konferenz Universia folgt den Veranstaltungen in Río de Janeiro (Brasilien, 2014), Guadalajara (Mexiko, 2010) und Sevilla (Spanien, 2005). Die Debatte kann in den sozialen Medien der Konferenz und auf der offiziellen Website (www.universiasalamanca2018.com) im Stream verfolgt werden. Am Ende wird die „Declaration of Salamanca" veröffentlicht, die die wichtigsten Schlussfolgerungen und Vorschläge enthalten wird, um beim Aufbau der Universität von morgen zu helfen und diese Mission als Motor für Fortschritt und soziale Entwicklung voranzutreiben.

Die Veranstaltung wird unterstützt von Banco Santander, dem laut UNESCO weltweit größten privaten Förderer in die Bildung über den globalen Unternehmensbereich Santander Universities (www.santander.com/universidades). Santander Universities unterhält über 1 200 Kooperationen und Partnerschaften mit akademischen Institutionen.

Santander Universitäten ist Teil des globalen Unternehmensbereichs Santander Universities, über den Banco Santander seit 1996 inzwischen weltweit rund 1.200 einzigartige Kooperationen mit Universitäten aufgebaut hat. Diese Kooperationen unterscheiden sich von jenen anderer nationaler und internationaler Banken: Banco Santander fördert akademische Institutionen in den Bereichen Lehre und Forschung, internationale Kooperationen, Wissens- und Technologietransfer, Unternehmensinitiativen, Austauschmöglichkeiten für Studenten und Innovation. Weitere Informationen zu Santander Universities können Sie im Internet unter www.santander.com/universities abrufen. Informationen zu Santander Universitäten in Deutschland finden Sie unter www.santander.de.

Banco Santander (SAN.MC, STD.N, BNC.LN) ist eine Privat- und Geschäftskundenbank mit Sitz in Spanien und Präsenz in zehn Kernmärkten in Europa und Amerika. Santander ist gemessen am Börsenwert die größte Bank in der Eurozone. Im Jahr 1857 gegründet, verfügt Santander Ende 2017 über ein verwaltetes Vermögen (Einlagen und Investmentfonds) von 986 Milliarden Euro. Santander hat weltweit etwa 133 Millionen Kunden, 13.700 Filialen und rund 200.000 Mitarbeiter. 2017 erzielte Santander einen zurechenbaren Gewinn von 6,619 Milliarden Euro, eine Steigerung um 7 Prozent zum Vorjahreszeitraum.

Die Santander Consumer Bank AG gehört gemessen an der Kundenzahl zu den Top 5 der privaten Banken in Deutschland. Sie bietet Privatkunden umfangreiche Finanzdienstleistungen an. Das Institut ist in Deutschland außerdem der größte herstellerunabhängige Finanzierer in den Bereichen Auto, Motorrad, (Motor-)Caravan und auch bei Konsumgütern führend. Die hundertprozentige Tochter der spanischen Banco Santander hat ihren Sitz in Mönchengladbach. Weitere Informationen finden Sie unter www.santander.de.

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